Mehr Schein als Sein?
Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten. Wenn Ihnen Ihre Internetseiten gefallen und visuell Ihren Vorstellungen entsprechen, so muss die Qualität noch lange nicht gut sein. Das Erscheinungsbild Ihrer Internetseiten in der Ansicht Ihres Browsers gibt recht wenig Auskunft über das Webdesign. Aber Sie können Ihre Seiten ganz einfach testen!
Eingeschränkte Qualität
Es gibt Internetseiten, die sehen einfach richtig gut aus. Beim genaueren Betrachten sind sie jedoch mit Fehlern geradezu übersäht. Diese Fehler bleiben Ihnen i.d.R. verborgen. Es dürfte nicht in Ihrem Interesse liegen, für eine Dienstleistung Geld auszugeben, ohne diese tatsächlich auch zu bekommen. Schließlich reklamieren Sie eine gute Flasche Wein ja auch, wenn der Wein korkelt.
Erschreckende Häufigkeit
Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Wir sind auch nicht frei davon. Wenn Fehler - im übertragenen Sinn - aber weniger mit Tippfehlern als mit einer massiven Rechtschreibschwäche zu tun haben, dann ist die Eignung eines Webdesigners zur Gestaltung von Internetauftritten mehr als fraglich.
Nun, es geht nicht um die richtige Schreibweise von Texten. Es geht um die Umsetzung eines Webdesigns nach geltenden Regeln. Und solche Regeln gibt es bereits seit 1999. Dennoch gibt es eine unübersehbare Flut von fehlerhaften bis falschen Internetseiten.
Fehler im Verborgenen
Die meisten Browser können mit fehlerhaften Internetseiten recht gut umgehen. Deshalb fällt die erschreckende Häufigkeit von fehlerhaften Seiten auch kaum auf. Aber das kann keine Rechtfertigung für unzureichend qualifiziertes Webdesign sein.
Spätestens wenn Ihre Internetseiten in alten Browsern angezeigt oder die Inhalte mit Hilfe von anderen Ausgabegeräten (z.B. Screenreadern) wiedergegeben werden sollen, treten diese Defizite zu Tage. In solchen Fällen kann es dazu führen, das Ihre Internetseiten unzugänglich und damit unbrauchbar sind.
Asche über unser Haupt!
Auch wir haben dazugelernt! Auch von uns gibt es noch Internetseiten im Netz, die die Regeln und Standards zum Webdesign nur bedingt beachten und somit auch nicht fehlerfrei sind. Wir sind seit Anfang 2009 dabei, bereits bestehende Internetauftritte entsprechend zu überarbeiten: und zwar kostenlos für unsere Auftraggeber.
Und nun zum Verbraucherschutz
Sie müssen sich mit HTML, CSS oder anderen Dingen des Webdesigns nicht auskennen, um Ihre eigenen Internetseiten ersten Fehlerprüfungen zu unterziehen.
Nehmen Sie den Verbraucherschutz selbst in die Hand. Am Ende dieser Seite finden Sie einige Empfehlungen von uns, mit deren Hilfe Sie Ihre Seiten testen können.
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