Wenn Sie bis hierher gekommen sind, dann mag es für Sie so aussehen, als würde Ihr Ein- oder Umstieg auf standardkonformes und barrierefreies Webdesign mit viel Arbeit verbunden sein. Zugegeben: ganz ohne Mühen geht es nicht. Es ist aber alles halb so wild! Hier finden Sie einige empfehlenswerte Angebote.
Ihr Neueinstieg
Den Internetauftritt gestalten lassen
Wenn Sie Ihre Internetseiten erstellen lassen, dann können Sie jetzt auch die richtigen Fragen stellen, und Sie müssen sich nicht mehr blind auf das verlassen, was Ihnen Ihr Webdesigner anbietet. Ohne sich mit den handwerklichen Details des standardkonformen und barrierefreien Internets herumschlagen zu müssen, können Sie konkrete Qualitätsmerkmale für Ihren Internetauftritt formulieren und abschließend auch überprüfen.
Den Internetauftritt selbst gestalten
Da Sie ja gerade erst damit beginnen, Internetauftritte für sich oder für Dritte zu gestalten, ist der Einstieg in die Materie des standardkonformen und barrierefreien Webdesigns gar nicht so schwierig. Sie haben nämlich den Vorteil gegenüber gestandenen Webdesignern, nicht erst lieb gewonnene Gewohnheiten über Bord werfen zu müssen.
Außerdem sind Sie unbefangener und daher auch eher in der Lage, auch Ihre Auftraggeber für diese Thematik zu gewinnen.
Ihr Webdesign-Umstieg
Der eigene Internetauftritt
Sie haben bereits einen eigenen Internetauftritt. Diesen haben Sie sich von einem Webdesigner gestalten lassen. Dann testen Sie mit Ihrem jetzigen Wissen die Qualität Ihrer Seiten. Sprechen Sie mit Ihrem Webdesigner über mögliche Verbesserungen und preiswerte Änderungsmöglichkeiten hin zu Ihrem standardkonformen und barrierefreien Internetangebot.
Hinweis: Vergessen Sie bitte nicht, dass Sie vor Ihrem jetzigen Wissensstand ahnungslos waren. Beginnen Sie also bitte nicht, Ihren Webdesigner jetzt mit Vorwürfen zuzuschütten. Suchen Sie konstruktiv nach einer gemeinsamen Lösung!
Die Neuausrichtung als Webdesigner
Sie besitzen umfangreiche Erfahrungen in der Welt von Javascript, HTML oder XHTML, CSS und PHP. Sie wissen, worauf es bei der Gestaltung von Internetseiten ankommt. Sie kennen die Tücken und Besonderheiten des Internets im Vergleich zu Printmedien und, und, und...
Das nimmt Ihnen keiner! Und das brauchen Sie auch weiterhin!
Gewöhnungsbedürftigkeit, die sich auszahlt
Eigentlich können Sie weiter arbeiten wie bisher. Verbannen Sie in einem ersten Schritt Platzhalter-Grafiken und Tabellenlayouts aus Ihren Seiten, und ersetzen Sie diese durch standardkonforme Auszeichnungen.
Gehen Sie in einem zweiten Schritt daran, die gestaltenden Bestandteile aus dem Inhalt zu entfernen und durch CSS-Beschreibungen zu ersetzen. Kurz: trennen Sie Inhalt und Form!
Strukturieren Sie dann den Aufbau Ihrer Seiten neu. Geben Sie Navigationsbereichen die Auszeichnung als Listen, unterteilen Sie die Seiten in die entsprechenden Bereiche und verwenden Sie Überschriften und Abschnitte in der vorgesehenen Hierarchie. Bewegen Sie sich so Schritt für Schritt in Richtung Standardkonformität.
Sie werden sehen: Sie werden die anfangs gewöhnungsbedürftigen Standards schnell verinnerlichen. Denn gleichzeitig werden Sie erkennen, dass sich der Wartungs- oder Änderungsaufwand erheblich reduziert. Und: Ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen beschleunigen den Umstieg nicht unerheblich.
Von standardkonform zu barrierefrei
Wenn Sie Ihre Seiten auf standardkonformes Webdesign umgestellt haben, und in diversen Tests die Fehlerfreiheit festgestellt wurde, dann ist die Hauptarbeit eigentlich getan. Jetzt beginnen Sie, Ihre neuen Seiten in Richtung Barrierefreiheit schrittweise zu ergänzen.